Dienstag, 2. Februar 2016

Panama-Dienstag: Unterwegs auf dem Panamakanal und dem Gatúnsee

Über Panama City habe ich im letzten Post schon einiges erzählt. Während wir dort waren, nutzen wir natürlich die Gelegenheit und besuchten den Panamakanal. Nicht wie die meisten Touristen, in den Miraflores Docks mit dem integrierten Museum, sondern hautnah. Auf einem kleinen Boot durften wir ein bißchen neben riesigen Frachtern fahren.

Unterwegs auf dem Panamakanal. Noch ist das Wasser braun.

Vorbei an großen Frachtern...
Und verbachten dann den Tag auf dem Gatúnsee, ein Stausee durch den der Panamakanal läuft. Der See ist ganz schön "verschachtelt", überall sind kleinere Inseln auf denen man Affen, Faultiere, Leguane, Schlangen, etc. beobachten kann.

...geht es in den Dschungel.
Den halben Tag verbrachten wir auf einer Lodge mitten auf dem Wasser, wo wir schwimmen gehen konnten, Tiere beobachteten und wo es auch typisch panamesisches Essen gab: Maisfladen, gebackene Bananen, Hühnchen und Rindfleisch. Vor dem Essen machten wir einen kleinen Angelausflug mit dem Boot und entdeckten, nur ein paar Meter entfernt, ein Krokodil am Ufer. Leider hat es sich ganz schön schnell davon gemacht, und ich habe nur diesen Schnappschuss machen können. Man muss ein bißchen suchen, aber es ist da! :)

Suchbild: Wo ist das Krokodil?

Wer genauer hinschaut, entdeckt einige Tiere. Hier fiel mir ein Leguan ins Auge. Sieht auf dem Bild kleiner aus als er war.


Kapuzineräffchen.

Nach dem Essen ging es dann auf Dschungelsafari. Natürlich mit dem Boot. Unser Guide erzählte uns allerhand vom Panamakanal, vom Gaúntsee natürlich, er erklärte uns viele Bäume (in Erinnerung geblieben ist mir vorallem der "naked indian", ein Baum, der aussieht, als hätte er Sonnenbrand) und ein paar Tiere (hauptsächlich Äffchen und Vögel) gab es auch zu sehen.

Nächsten Dienstag geht es weiter westlich an der Pazifikküste, nach Santa Catalina - dem Surferparadies.

Mit diesem Bus ging es zu unserer nächsten Station: Santa Catalina.

Freitag, 29. Januar 2016

Besuch auf und um Balkonien

Jedes Jahr im Januar veranstaltet der NABU eine Vogelzählstunde, die "Stunde der Gartenvögel".Dabei werden alle aufgerufen, in einem mehrtägigen Zeitraum einmal eine Stunde lang alle Vögel zu zählen, die man sieht. Eine tolle Sache! Seit Jahren möchte ich gerne mitmachen, seit Jahren kommt mir immer etwas dazwischen. Dieses Jahr war es Panama...Und die Vögel, die ich dort gesehen habem zählen hier wohl leider nicht :)

Nichtsdestotrotz beobachte ich gerne die Vögel, die sich hier ums Haus aufhalten. So eine Vielfalt wie hier, hatte ich noch an keinem Wohnort. Wenn ich gerade meine Kamera in der Nähe habe, versuche ich immer, sie einzufangen. Hier mal eine kleine Auswahl:

Man erkennt nicht, welches Vögelchen hier im Baum sitzt, aber es sieht so witzig aus mit seinem angestrahlten Unterteil :)

Blaumeischen am Knödel
Blaumeise
Diese Farben...
Sieht aus wie ein kleiner Papagei :)


Manchmal habe ich das Gefühl, sie merken, wenn ich sie fotografiere :D Und bleiben dann lange ruhig sitzen...

...oder hauen schnell ab, weil sie keine Lust haben.

Das Rotkehlchen gehört zu meinen Lieblingsvögelchen, jedes Mal wenn es bei uns auf dem Balkon kommt, freue ich mich besonders. Leider ist es aber sehr fotoscheu und meistens genauso schnell wieder weg wie es gekommen ist.
Schwer einzufangen: das Rotkehlchen.
Am meisten siehr man die Kohlmeisen. Sie sind auch am neugierigsten und immer die ersten, wenn es einen neuen Meisenknödel oder Vogelfutter gibt.
Kohlmeisen gibt es am meisten
Kohlmeisen sind am neugierigsten und kommen auch mal auf den Balkon wenn ich drauf stehe.



Ein lustiger kleiner Geselle ist der Kleiber, der immer ganz beschäftigt die Bäume hoch und runter rennt und eigentlich keinen Moment lang stillsitzt.

Erinnert mich immer an die Panzerknacker wegen seiner "Augenbinde": der Kleiber.
Kleiber

Manchmal sind keine Vögel weit und breit bei uns zu sehen. Das ist meistens ein Zeichen dafür, dass irgendwo ein "Feind" sitzt. So wie in diesem Fall: Ein Sperber saß im Baum.

Auf einmal war es im Garten ganz ruhig, keine Vögelchen weit und breit zu sehen. Der Grund: ein Sperber auf Beobachtungsposten.



Sperber

Sehr, sehr viele Amseln gibt es natürlich auch. Obwohl...vielleicht sind es gar nicht so viele, aber die, die da sind, zwitschern gerne und viel. Eigentlich sind es auch ganz hübsche Vögel, vorallem die Männchen mit ihrem karottengelben Schnäbelchen.
Amsel




Auch Eichelhäher kommen immer wieder zu Besuch. Manchmal hüpfen drei Stück auf einmal im Baum gegenüber herum, abundzu kommen sie auch bis auf den Balkon.

Auch Eichelhäher lassen sich immer mal wieder blicken.



Manchmal klopft es ganz laut bei uns, ein sicheres Zeichen, dass der Buntspecht wieder unterwegs ist. Mindestens zwei habe ich schon zusammen gesehen, wie sie sich durch den kleinen Wald vor unserem Haus hinterher jagen. 

Den mag ich besonders gern: den Buntspecht.
Buntspecht
Täglicher Gast: Herr Franz, die Krähe. Erinnert mich immer an den Raben von Frau Hölle (in der neuen Verfilmung vom Ersten).

Ich nenne ihn "Herrn Franz", die Krähe
Diesen Winter zum ersten Mal überhaupt gesehen: Die Schwanzmeise. Ist nicht oft zu Besuch bei uns, aber wenn, dann meistens in einer größeren Gruppe. Und trotzdem nicht sehr foto-freundlich :D



Dienstag, 26. Januar 2016

Panama-Dienstag: Unterwegs in Panama City


Panama City...was soll man sagen. Natürlich wusste ich, dass es eine große Stadt ist mit vielen Hochhäusern. Aber so richtig vorstellen konnte ich es mir irgendwie doch nicht. Panama war für mich bis vor unserer Reise irgendwie nicht richtig greifbar. Schön ist es da und überall gibt es Bananen, dachte ich mir.

Panama City ist die größte Stadt des Landes und liegt am Eingang des Panamakanals am Pazifik. Das erste was man sieht, wenn man vom Flughafen kommt: Hochhäuser. Und noch mehr Hochhäuser. Moderne riesige Glitzerkästen. Verdreht, mit bunten Fensterscheiben und mehrstöckigen Balkonen. Natürlich gibt es Shoppingmalls und berühmte Burgerketten, riesige Kinokomplexe, eine tolle Metro und allerlei anderes was typisch für Großstädte ist. Die Hochhäuser sind sozusagen das Bankenviertel der Stadt.

Cinta Costera - Sehen und gesehen werden

Richtig schön wird es am Cinta Costera, das ist eine lange Promenade an der Küste auf der bis zum Nachmittag vereinzelte Touristen unterwegs sind. Die Einheimischen kommen dann, wenn es ein bisschen kühler wird. Und dann wird es richtig voll. Überall stehen Verkäufer mit fahrbaren Ständen und bieten Wasser, Getränke, geschnittene Mango, Gurkensalat, und geschabtes Eis mit Sirup an. An einigen Stellen gibt es Fitnessgeräte, an denen trainiert wird, diverse Plätze für Ballspiele und natürlich Sitzmöglichkeiten mehr oder weniger im Schatten. Es gibt einen Fahrradweg und einen Fußgängerweg und beide sind gut gefüllt mit Spaziergängern- und fahrern, Skatern und Joggern. Obwohl die breite Stadtautobahn Avenida Balboa direkt daneben liegt, fühlt man sich wie in einem großen Park. Alles ist grün, überall blüht es und es ist sauber. Jeden Tag sieht man dutzende Gärtner, die alles in Schuss halten.

Fußgängerbrücke zur Cinta Costera mit Blick auf den Pazifik
Ein Stückchen der Cinta Costera (rechts im Bild) und die Avenida Balbao (links), im Hintergrund die Skyline, wie man unschwer erkennen kann.

Grün, grüner, Cinta Costera

Mit dem Fahrrad die Küste entlang

Einmal wussten wir nicht so ganz genau was wir machen sollten. Spontan entschieden wir uns dazu, Fahrräder zu mieten und entlang der Cinta Costera zu radeln. 7 Kilometer sind das etwa. Gesagt getan, ganz in der Nähe unseres Hotels und direkt gegenüber der Promenade wurden wir in einem kleinen netten Fahrradladen fündig. Die Jungs statteten uns mit tollen Rädern und Helmen aus und schon konnten wir los. Der Fahrradweg ist herrlich! Ein Stück von etwa 2 Kilometern geht es über's Meer, um die Casco Viejo herum. Dort gibt es immer wieder schattige Plätzchen mit Blick auf die Altstadt, Sitzgelegenheiten und außerdem Fernrohre (ohne Münzeinwurf!) und das alles umringt von Pflanzen. Am Estadio Maracaná hört der Weg dann auf, hier gibt es einen offenen Foodcourt, in dem man sich stärken kann, bevor man wieder umkehrt und in die Stadt zurück fährt. Obwohl es hier zwar auch eine Fußgängerbrücke auf die andere Seite gibt, sollte man hier wohl besser seine Tour beenden und umkehren. Als wir dort weiter fahren wollten, kam ein Militärpolizist mit seinem Quad angebraust um uns zu sagen, dass wir dort auf keinen Fall hinfahren sollten. In seinem knappen Englischen Wortschatz gab er uns zu verstehen, dies sein eine absolute No Go Area. Wir hörten auf ihn.

An dieser Stelle kurz zur Sicherheit: Wir fühlten uns eigentlich in keinem Moment unsicher. Die Menschen sind nicht aufdringlich (mal abgesehen von den Taxifahrern) in Panama und es gab wirklich keinen einzigen Moment, an dem wir uns unbehaglich oder bedroht fühlten. Es gibt aber wohl Stadtteile, dort sollte man sich als Tourist einfach nicht sehen lassen. So wie überall auf der Welt. Wir haben gelesen, dass man von den Einheimischen aber schnell gewarnt wird, wenn man sich auf gefährliches Terrain begibt.

Casco Viejo

Die Altstadt von Panama City ist das komplette Gegenteil vom Bankenviertel: kein Haus über drei Stockwerke, auf den Straßen ist immer etwas los (mit ein paar Ausnahmen), ein Restaurant/ Café reiht sich an das nächste und überall gibt es Souvernirläden. Auf der Cinta Costera kommt man von der Großstadt, am Fischmarkt vorbei, direkt in die hübsche Altstadt. Hier wohnt der Präsident in seinem Palast und die vielen hübschen Kolonialhäuschen sehen aus als wäre man in der Zeit stehen geblieben. Daneben gibt es aber doch auch einige Häuser, die leider verfallen und leerstehen oder denen man ansieht, dass hier nicht so viel Geld wohnt wie beim Nachbarn. Das trägt aber alles zum Charme des Städtchens bei.

Casco Viejo
Schneemänner bei 30°C im Schatten in der Casco Viejo

Auch oft in der Altstadt zu sehen: Leerstehende Häuser. Oder Häuser mit natürlichen Bewohnern

Café Tipps in Casco Viejo

Zwei Cafés sind uns während unserer Zeit besonders ans Herz gewachsen: Das Casa Sucre (zu dem es auch ein bezauberndes Boutique Hotel gibt) und das Super Gourmet. Das Casa Sucre erinnert irgendwie an Kuba. Man kann sich vorstellen, dass hier die älteren Männer sitzen, einen Kaffee trinken und eine Zigarre rauchen. Lecker ist der Iced Coffee (kalt getropfter Kaffee mit Eiswürfel). Außerdem gibt es hier jede Menge Kaffee, Schokolade und andere kulinarische Souvenirs aus Panama zum kaufen. Das Super Gourmet ist ein bißchen größer und hat ein wenig mehr Auswahl auf der Karte. Auch hier schmeckt der Iced Coffee wunderbar, von den frischgepressten Säften ganz zu schweigen und auch das Frühstück ist top! Und auch hier kann man einheimische Produkte kaufen. Super witzig: Es gibt ein kleines Regal mit allerlei aus "fremden" Ländern. Zum Beipsiel: Sauerkraut. Für die, die Heimweh haben :) In beiden Cafés waren die Essensportionen nicht wirklich üppig - aber das ist wohl gar nicht so unüblich in Panama City.


Street Art in der Casco Viejo

Weihnachtsbaum mitten im Hochsommer

Catedral Metropolitana

In unserem Reiseführer stand, das hier ist der "Weg der knutschenden Pärchen". Davon haben wir nicht soviele gesehen, dafür aber jede Menge Verkaufsstände. Sehr angenehm: Die Verkäufer waren kein bisschen aufdringlich.

Blick auf das Bankenviertel von Panama City

In Casco Viejo sieht man dann auch mal einen Hahn im Fenster.



So in etwa sieht die panamesische Tracht aus :)

Am Neujahrtag war die Altstadt wie leer gefegt.

Nächsten Dienstag geht es weiter. Dann mit einem Bericht über unseren Panamakanalausflug.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Neues von Balkonien - Balkonbepflanzungsplanung

Dieses Jahr möchte ich eine grüne Oase auf meinem Balkon haben. Sonnig genug ist er, ein paar schattige Plätzchen habe ich auch...das sollte doch etwas werden. Sofern mein nicht ganz so grüner Daumen mitspielt. Passende Lektüre habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen, außerdem schon jede Menge Inspiration und Wissenswertes im Internet gefunden und gelesen.

Momentan sieht es auf meinem Balkon noch ganz schön weiß aus. Das heißt: Zeit zum planen!


Zur Zeit ist es zwar noch viel zu früh um aktiv zu werden, aber genau die richtie Zeit um mir darüber Gedanken zu machen, was ich alles pflanzen möchte. Dabei hilft die Pflanzensamenkreiselei von Frau Pingaga, bei der ich mitgemacht habe und durch die ich tolle verschiedene Samen bekommen habe. Toller Nebeneffekt: Dadurch habe ich gleich noch ein paar Blogs kennengelernt.









Auf meiner Wunschliste stehen außerdem:
  • Tomaten
  • Buschbohnen
  • Zuckererbsen
  • Erdbeeren
  • verschiedene Kräuter
  • und Kartoffeln 
Ich würde auch gerne irgendwie möglichst viel Regenwasser sammeln um damit zu gießen. Ein paar Ideen habe ich schon, die sind aber alle noch nicht ausgereift. Da werde ich mich weiterhin umsehen und Infos sammeln.

Dienstag, 19. Januar 2016

Zurück aus Panama



Kurz nach Weihnachten haben wir unsere Rucksäcke gepackt und sind nach Panama geflogen. Unsere Hochzeitsreise! Drei Wochen Sommer, Sonne, Meer, Kaffee, Bananen, Ananas, Kokosnüsse, Fisch und Surfen.


In den nächsten paar Wochen werde ich hier regelmäßig dienstags von unserer Reise ins schöne Panama berichten. Los geht es mit Panama-City und dem Panama Kanal, bzw. dem Lake Gatun, danach geht es weiter nach Santa Catalina am Pazifik und auf die Isla Coiba, dann nach Bouquete und zum Schluß nach Bocas del Toro in die Karibik.

Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack: 

Panama City - Blick auf das Bankenviertel

Blick auf den Playa Estero in Santa Catalina am Pazifik

Blick auf den Vulkan Baru bei Bouquete im Inland von Panama

Durch den Dschungel auf der Isla Bastimentos in Bocas del Toro
Muscheln im Sand in Panama