Donnerstag, 16. Juni 2016

Erste Ernte aus Balkonien: Rote Bete, Spinat und Zuckerschoten

Juhu, die erste Ernte ist "eingefahren". Weil ich dachte, es wird vielleicht eh nicht so gut klappen, habe ich viel zu viele Rote Bete gesät. jetzt freue ich mich aber darüber, denn ich habe die Blättchen einfach größer werden lassen, um sie dann als Salat zu verwerten.

Frisch aus Balkonien: Zuckerschoten, Babyspinat und Rote Bete Blätter
Mittlerweile ist auch der Spinat schön groß geworden - oder sagen wir mal, so groß, dass er gut als Babyspinat durchgeht :) Während die Rote Bete nun einzeln stehen bleiben sollen, bis es schöne dicke Knollen werden, kann ich vom Spinat in der nächsten Zeit immer wieder etwas ernten.
Gleiches gilt für die Zuckererbsen. Die wachsen in diesem Jahr hoch hinaus und alle zwei Tage kann man ein paar Schoten ernten. Wenn man sie denn findet, denn man muss schon genau hinschauen um wirklich alle zu finden.

Pimp my salad: Salat mir Rote Bete Blätter, Babyspinat und Zuckererbsen
Pimp my Eisbergsalat: Die ganze Ernte wanderte in einen leckeren Salat, denn es zum Abendessen gab. Seit Jahren habe ich endlich auch ein Dressing gefunden, dass mir immer gelingt: Jogurt, Zitronensaft, Senf, Ahornsirup, Kräuter, Salz und Pfeffer. 


Rote Bete und Spinat teilen sich einen Balkonkasten und fühlen sich anscheinend sehr wohl dabei.

Mittwoch, 8. Juni 2016

Neues aus Balkonien: Es grünt so schön & Kanister Recycling


Das derzeitige Wetter ist für alles Grüne gar nicht so schlecht. Auf Limettenfalterbalkonien jedenfalls grünt und blüht und wächst es was das Zeug hält. Ich bin sehr gespannt ob meine drei Versuche (Rote Bete, Spinat und Karotten aus dem Kübel) etwas werden. Aufgegangen sind schon mal alle, jetzt muss ich noch ausdünnen und dann hilft nur noch hoffen. Naja, und ein bißchen Pflege natürlich. Obwohl ich in diesem Jahr nicht soviele Blumen haben wollte, sind es mittlerweile doch einige geworden. Auf die Ringelblumen und den Boretsch warte ich noch - ansonsten ist es aber auch schon recht bunt geworden. In diesem Jahr gibt es sogar eine kleine Chance auf ein oder zwei Himbeerchen, nur die Johannisbeere hat alle ihre Blüten abgeworfen - sieht aber auch so ganz nett aus.

Für die Bienchen und Schmetterlinge

Der isländische Mohn blüht jeden Tag mit einer neuen Blüte.

Die Bauernblumensamenmischung wächst uns schon fast über den Kopf


Auch der Lavendel blüht.

Zum Schnabulieren: Gemüse und Beeren

Zucchini
Mal sehen, ob ich dieses Jahr Zucchinis ernten kann oder ob es wieder nur die Blüten werden.

Hoffentlich wird das auch etwas mit den Tomaten in diesem Jahr.

Ein Versuch: Rote Bete im Balkonkasten.

Zwischen den Erdbeeren tummeln sich auch ein paar klitzekleine Himbeeren.
Letztes Jahr noch Schnittlauch mit einem kleinen Walderdbeerenpflänzchen...dieses Jahr Walderdbeeren mit ein bißchen Schnittlauch
Es gibt sogar schon die erste Walderbeere

Jedes Jahr dabei, aber noch nie so hoch geworden: Die Zuckerschoten.
und die ersten Schoten sind sogar schon da.

Noch ein Versuch: Karotten im Topf.
Aller Guten Dinge sind drei: Auch ein Spinatversuch gibt es dieses Jahr.
Die erste Erdbeerernte
Müsste dringend zum Friseur: Der Schnittlauch.
Ein Olivenölkanister ist das neue Zuhause für den Thymian geworden.

Kanister Recycling

Zwei schöne Kanister hatten sich über den Winter bei mir angesammelt, die ich einfach nicht wegschmeißen wollte - obwohl ich keine Ahnung hatte, was ich damit anstellen sollte. Im Frühjahr kam dann die Erleuchtung: Die beiden werden zu Blumenkübel umfunktioniert!
Alles was man dazu braucht:
  • Kanister
  • Dosenöffner
  • Nagel
  • Hammer
Den oberen Teil mit dem Dosenöffner ausschneiden, dann den Kanister gut ausspülen. Umdrehen und mit Nagel und Hammer mehrere Löcher in den Boden hauen, damit Wasser abfließen kann.
Fertig ist das neue Pflanzenzuhause. Jetzt müssen nur noch die passenden Pflanzen eingepflanzt werden.

Bei mir wurde es eine Sukkulentenart in den kleinen Ahornsirupkanister und Thymian in den etwas größeren Olivenölkanister (siehe Bild oben).








Mittwoch, 1. Juni 2016

Hallo Juni!

Das Leben spielt manchmal anders als man es sich das so vornimmt. Und dann muss das virtuelle Leben einfach mal abgeschaltet werden. So sind in den letzten Monaten sehr traurige Ereignisse, aber auch sehr schöne Ereignisse in meiner realen Welt geschehen, für die ich meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit benötigt habe.

Im Mai wurde unser Balkon schön herausgeputzt und bepflanzt, das Wetter war für die Pflanzen spitze und das ein oder andere Mal musste ich daran denken, dass ich eigentlich vor hatte über meine kleine Balkonienwelt zu bloggen. Da sich jetzt wieder alles - erstmal - normalisiert hat, kann ich meine Aufmerksamkeit auch wieder teilen und starte direkt mal mit ein paar Eindrücken der letzten Wochen von Balkonien.

Johannisbeere im Schnee

Gänseblümchen

Marokkanische Minze mit Eis
 
Ein bißchen Deko muss sein


Demnächst also wieder mehr hier von mir mit Neuigkeiten von Balkonien (Werden die Karotten im Topf etwas und wie sieht es mit dem Kartoffelsack aus? Kann ich die ersten eigenen Himbeeren ernten und überlebt es die Johannesbeere? Kann ich dieses Jahr wenigstens eine Zucchini ernten oder verfaulen sie wieder von einer Minute zur nächsten?) und vielleicht das eine oder andere Näh- und DIY-Projekt, das ansteht.

Juhu, der Mohn kommt!

da ist er!

Der Kräuterturm wurde zum Sukkulententurm
 


Zuckererbsen dürfen in keinem Jahr fehlen!

Dienstag, 15. März 2016

Panama-Dienstag: Unterwegs mit dem Rad zum Playa Bluff

Das reale Leben hat mich gerade ganz schön unter seinen Fittichen, deshalb geschieht hier auf dem Blog gerade nicht so viel. Letzte Woche habe ich schon den Panama-Dienstag verbummelt, diese Woche leite ich euch dafür weiter zum tollen bikelovin Blog, auf dem ich einen kleinen Gastbeitrag über Radfahren in Panama geschrieben habe.

Aber nicht nur deshalb ist es einen Klick wert: Eine virtuelle Fahrradtour durch die ganze Welt zeigt euch, wie man in verschiedenen Ländern mit dem Rad unterwegs ist. Und jeder kann mitmachen, bei World Wide Wheelers!



Dienstag, 1. März 2016

Panama-Dienstag: Unterwegs in Bocas del Toro - Isla Carenero

Vom Landesinneren ging es dann auf die karibische Seite von Panama, nach Bocas del Toro. Auf der Hauptinsel gelandet mussten wir von dort aus mit dem Wassertaxi zu unserer nächsten Unterkunft auf der kleinen Isla Carenero fahren. 

Zwei Nächte gönnten wir uns ein kleines gelbes Häuschen auf der Isla Carenero. Wie sich herausstellen sollte, eines der beliebtesten Fotomotive. Ich weiß nicht, auf wievielen Urlaubsbilder wir auf unserer kleinen Veranda zu sehen sind. Gefühlt hielten alle 5 Minuten Wassertaxis vor den Häuschen (unseres war das zweitletze in der Reihe), damit die Passagiere Bilder machen konnten. 


Auf der Isla Carenero gibt es sehr viele Unterkünfte und einige Restaurants, eines der beliebtesten ist das Bibi's on the Beach direkt am Strand bzw. über dem Wasser (was aber keine Seltenheit hier ist). Wie überall gibt es auch hier leckere Cocktails und Smoothies, Burger, frischen Fisch und Meerestiere zu essen.








Seestern vor unserem Häuschen
Hornhechte

Typisches einheimisches Boot aus einem ausgehöhlten Baumstamm

 
Auf der Isla Carenero hatte ich übrigens den Schreckensmoment schlechthin auf der gesamten Reise. Nachdem wir bei Bibis zu Abend gegessen hatten war es natürlich schon dunkel (in Panama wird es schon gegen 18 Uhr dunkel) und wir mussten am Strand entland zurück zu unserem gelben Häuschen. Der Weg verlief leider nicht nur am Strand, sondern streckenweise auch durch ein wenig "Dickicht" - und war kaum beleuchtet. Nur mit einer Handy-Taschenlampe ausgestattet liefen wir also den Weg entlang und erschracken alle Nase lang durch unbekannte Geräusche. Auf einem besonders dunklen Streckenabschnitt dann hörte ich nicht nur ein komisches Geräusch, sondern auch noch ein Rascheln DIREKT NEBEN MIR. Wie am Spieß fing ich an zu schreien und hüpfte bis zur nächsten Lichtquelle. Und was sahen wir dann, zurückblickend mit der Taschenlampe? Dutzende Krebse mit erhobenen Scheren, die uns ungefähr genau so erschrocken anschauten wie wir sie :D

Sonnenuntergang über der Isla Colon

Traumstrand

Blick von unserer Veranda

Reger Wassertaxiverkehr vor der Hütte.

Ameisenstraße

Sieht aus wie ein Urtier aus dem Weltall

Leider nicht sehr scharf, aber das war eines der beeindruckendsten Momente: Ein "kleiner" Mantarochen "flog" in der Nacht an unserem Häuschen vorbei. Und es sah fast ein bißchen aus, als würde er uns winken.
Nächste Woche geht es dann weiter auf der Hauptinsel von Bocas del Toro, dann geht es mit dem Fahrrad zum Playa Bluff.